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| Bier - Infos und Angebote |


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Die Geschichte des Biers
Bereits vor über 3000 Jahren wurde Bier erstmals geschichtlich erwähnt. Bei den alten Ägyptern galt Bier - hergestellt aus gegorenem Brot- als beliebtes Getränk. Jahrhunderte später fand das Bier auch Einzug bei den Kelten und Germanen. Es wurde dort mit Honig versetzt und als Met (Honigbier) bezeichnet. In Rom und Griechenland hingegen blieb Wein das beliebteste Getränk. Im frühen Mittelalter entstanden die ersten berufsständischen Brauereien und Klosterbrauereien, die neben der Braukunst auch die Weinkelterei von den Römern in großem Stil übernahmen. In dieser Zeit fand auch der Hopfen als Grundstoff erstmals Erwähnung. Im Mittelalter schlossen sich die Hausbrauereien zu Zünften zusammen. Sie entwickelten die Brautechniken weiter. Das im Spätmittelalter erlassene Reinhaltsgebot gilt noch heute.
Bierherstellung
Biermalz wird geschrotet und wird mit der Vermischung mit Wasser zu einem Brei den man Maische nennt. Bei bestimmten Temperaturen baut sich die Stärke zu Zucker ab. Die daraus entstehneden sogenannten Dextrine geben dem Bier seine Vollmundigkeit. Nach bestimmten Filtervorgängen und Reinigungsdurchläufen entsteht eine Flüssigkeit, die klar und würzig ist. Diese wird mit Hopfen verkocht. Hieraus entsteht das Aroma das dem Bier seinen typischen bitteren Geschmack verleiht.
Nach der Beimischung von Hefe wird die sogenannte Würze vergoren, danach lässt man sie reifen. Nach der Verstezung mit Kohlensäure kann das Bier abgefüllt werden. Die Abfüllung erfolgt in Flaschen oder Fässern.
Bierarten
Man unterscheidet obergärige und untergärige Biere je nach Hefezusatz. Bei untergärigen Bieren stzt sich die Hefe nach dem Gärprozess am Boden des Behälters ab. Bei obergärigen Bieren steigt die Hefe nach oben und wird abgeschöpft. Obergärige Biere sind in der Regel weniger würzig und leichter.
Biersorten
In Deutschland gehört das Pilsener zu den beliebtesten Sorten. Kölsch und Alt sind obergärige Biere und haben, wie auch Exportbiere und die speziellen Münchener Biere eher regionale Bedeutung. Spezialtäten wie die Berliner Weisse und die bayrischen Weizenbiere sind über die regionale bayrische Grenze hinaus auch in Westdeutschland sehr beliebt.
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Wissenswertes |  |
Kleines Brauerei-ABC
Dortmunder Union ist eine der traditionsreichsten Braumarken Deutschlands. Wilhelm Struck begann 1856 Bier
zu brauen. Der Braumeister Fritz Brinkhoff versetzte 1887 den Sud "versehentlich" mit hellem Malz. Das daraus entstandene helle Bier wurde der Verkaufsrenner.

Gaffel Kölsch gehört zu den typischen Vertretern des hellen "Obergärigen", vor allem in den Kölner Regionen bekannt. Die Gaffel-Brauerei besitzt das Braurecht seit 1396. Im Jahre 1908 übernahmen die Gebr. Becker das Unternehmen und gaben ihm den Namen "In der Gaffel". 1918 entstand das architektonische Bild mit seinen historischen Motiven auf der Fassade, das heute jeder Kölner kennt.
Guinness ist das klassische, dunkle irische Bier, kraftvoll und typisch im Geschmack. 1759 übernahm Arthur Guinness eine stillgelegte Brauerei, in der er Ale braute, jedoch mit recht geringem Erfolg, da die Iren lieber Whiskey tranken. Daraufhin entwickelte er aus dem in London recht beliebten dunklen Porter-Ale seine eigene Rezeptur. Bereits 1769 exportierte er die erste Schiffladung Guinness und begründete damit eine irische Erfolgsgeschichte.
Heineken heißt das Brauhaus, das heute in Deutschland, vor allem aber in den USA besten Ruf besitzt. 1863 kauft Gerard Adrian Heineken die Amsterdamer Brauerei "De Hooiberg". Das 1592 gegründete Brauhaus gab Heineken die Grundlage, innerhalb kurzer Zeit den Umsatz zu vervielfachen.
Warsteiner gilt als deutsche Traditionsmarke. 1753 von Konrad Cramer erstmals gebraut, wird Warsteiner 1803 von seinem
Bruder Vitus professionell in dessen neu gegründeten Brauerei hergestellt. Warsteiner ist heute eine der Biermarken,
die sich im Sportsponsoring besonders engagiert.
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