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| Spezialitäten - Infos und Angebote |


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Spezialitäten Jede Landesküche der Welt bietet eine reiche Auswahl Spezialitäten. Aus einheimischer Sicht gilt sogar fast jede ausländische Nationalspeise oder einheimische Regionalspeise als Spezialiät. Was als Spezialität empfunden wird, ist auch abhängig vom Zeitgeist verschiedener Gesellschaften. Sogar Menschen werden über Nationalspeisen definiert, ja sogar diskriminiert und diffamiert. Wer kennt nicht Begriffe wie: Kartoffelfresser, Krauts, Spaghettifresser, Maccaronis, Bayernknödel, Frosch- oder Spätzlefresser. Trotzdem findet die entsprechende Küche Einzug in die Welt der Speisekultur, zum Teil verfälscht, auf die neue Zielgruppe zugeschnitten, günstigstenfalls verfeinert. So sind die sogenannten Spezialitäten ständig im Fluss über die Grenzen hinweg. Köche, die ihre Nationalgerichte und Spezialitäten im Ausland zubereiten und in ihre Heimat zurückkehren, beeinflussen - z.B. die türkische Küche - mit westlichen Elementen. Die Folge ist, dass auch im Ausland - vor allem in den Metropolen - kaum mehr ursprüngliche Zubereitungsformen zu finden sind.
Es lohnt sich also, im Ausland - aber auch in Deutschland - einfach einmal in die Gasthäuser der kleinen Dörfer einzukehren, um Spezialitäten im wahrsten Sinne des Wortes zu genießen.
Als Spezialität nach allgemeinem Gesellschaftsverständis gelten: Fisch, Wild, Wildgeflügel, Krustentiere wie Austern und Langusten (äußeres Zeichen für Jagdrevierbesitz, Fischgründe oder Arbeitsintensität beim Fang) und alle in Restaurants angebotenen Speisen, die die preisliche Spitze der Speisekarte bilden. Eine Spezialtiät zeichnet sich aus durch: Frische, beste Basisprodukte, erstklassige Zubereitung, sparsame Verwendung von geschmacksverändernden Gewürzen, optische Anmut und ein akzeptables Preis/Leistungsverhältnis auch in Bezug auf die Menge. In neuerer Zeit gibt es sogar Spezialrestaurants, die z.B. Heuschrecken u.ä. anbieten.
Nicht nur Restaurants und Gasthäuser bieten Spezialitäten. Diese lassen sich auch in der eigenen Küche zubereiten. Was man braucht ist: ein gutes Kochbuch und ein erstklassiges Feinkostengeschäft. Dort kaufen sie genau die Produkte, die sie laut Kochbuch brauchen - möglichst tagesfrisch. Gemüse und Obst gibts am besten auf den Tagesmärkten. Extravagantere Gewürze, Obst- und Gemüsesorten finden Sie in Asialäden und Feinkostgeschäften. Man sollte sich streng an die Vorgaben des Kochbuchs halten. Eigene Phantasie ist gefährlich, sie nützt erst, wenn man mit dem Kochen mehr Erfahrung hat.
Zu einer Spezialität gehört ein guter Wein. Achten Sie bei der Auswahl Ihres Kochbuchs darauf, dass auch Weinempfehlungen darin zu finden sind. Die alte Regel: dunkles Fleisch - Rotwein, helles Fleisch und Fisch - Weißwein, stimmt nur eingeschränkt.
Ein kleiner Tipp: Besuchen Sie doch einmal die Hochzeit eines türkischen, indischen oder griechischen Kollegen. Meist gibt es auf traditionellen Feiern ausländischer Mitbürger ebenso traditionelle Küche. Oft für jeden einheimischen Gaumen eine Spezialität!
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Tipps und Tricks |  |
Keinen Kummer mit dem Hummer
Hummer gilt - obwohl mittlerweile erschwinglich - als Delikatesse. Das Fleisch des Hummers ist saftig und zart. Am besten
kauft man ihn lebend-frisch und bereitet ihn erst zu Hause zu.
Der richtige Sud ist entscheidend... ...damit der Hummer sein Aroma am besten entfaltet. Ein klassischer Krustentier-Sud besteht aus 4 Liter Wasser, 1 Liter Weißwein, 5 Teelöffel Salz, 1 Bund Suppengrün, 1 Teelöffel Thymian, mehrere Petersilienzweige.
Die Garzeit... ...hängt von der Größe ab. Faustregel: 10 Minuten für die ersten 500 und je 7 Minuten pro weitere 500g.
Kleiner Tipp: Die so genannten 1-Pfünder sind die leckersten.
Das Schwanzteil...
...ist die absolute Delikatesse und wird meistens in einem Stück ausgelöst. Man legt den gegarten Hummer auf den
Rücken und schneidet mit einer Schere beide Seiten des Schwanzes von der Schwanzflosse bis zum ersten Beinansatz auf. Danach den so gelösten Panzer anheben und das Fleisch abheben. Den dunklen Streifen (Darm) entfernen.
Den Hummer halbieren... Man legt den gegarten Hummer mit dem Bauch nach unten. Danach schneidet man ihn mit einem Messer vom Kopf bis zum Schwanz in der Mitte durch und löst das Schwanzfleisch aus. Den Darm entfernen.
Um die Scheren zu knacken... ...empfiehlt sich ein so genannter "Hummerknacker". Aus dem Panzer unterhalb der Scheren lässt sich so gut das Fleisch herauslösen. In der größeren Schere befindet sich mehr schmackhaftes Fleisch.
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