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Schnaps: Freund oder Feind? Die Heimat des Cognac ist Frankreich Frankreich und kommt aus der Region Charente. Das Alter spielt beim Cognac eine Hauptrolle und wird in bestimmten Bezeichnungen auf der Flasche dokumentiert. Angaben wie V.S.O.P. stehen für eine hohe Qualitätsstufe (Very superior old pale). Die Kennzeichnung X.O. steht "Extremly Old" und gilt als höchste Qualitätstufe, die sich auch im Preis niederschlägt.

Wodka stammt aus Osteuropa. Grundlage für die Destillation sind Kartoffeln oder Getreide. Wodka gilt als reinste Spirituose von allen und ist neutral im Geruch und Geschmack. Bestimmte Wodkasorten sind jedoch mit Aromastoffen versehen, um sie dem westeuropäischen Geschmacksanspruch anzupassen. Neben Russland und Polen gilt heute auch Skandinavien als Marktplatz für Wodka.

Rum stammt aus der Karibik, östlich von Mittelamerika. Christoph Columbus hatte die Zuckerrohrpflanze dort im Auftrag seiner Regierung angebaut, da diese in den subtropischen Regionen besser gedieh. Die karibischen Bauern brannten mit Hilfe der Zuckerrohrpflanze den Rum, der sich schnell verbreitete. Über den Seeweg fand dieser Branntwein den Weg nach Amerika und Europa und war besonders bei den Seeleuten der Weltmeere Seelentröster und Arzneimittel zugleich. Heute sind Kuba, Barbados und Jamaika die Exportländer der beliebtesten Sorten.

Gin ist ein klarer Gewürz- und Kräuterbranntwein, der sowohl "trocken" als auch in gesüßter Form angeboten wird. Im vergangenen Jahrhundert galt Gin als "Arme-Leute-Schnaps". Mit der Verfeinerung der Destillationstechniken veränderte sich das Bild des Gins auch in den Augen der Verbraucher. Gin ist heute ein beliebter Branntwein, auch als Bestandteil hochwertiger Cocktails an den Bars exklusiver Hotels.

Zu den Spirituosen gehört auch der Likör. Grundbestandteil ist Branntwein, dem Zucker, Stärkesirup, Essenzen und Fruchtsäfte beigefügt werden. Likör ist vor allem bei Frauen beliebt, da der Fruchtgeschmack die sonst bei Branntweinen übliche Schärfe überdeckt. Liköre werden vor allen Dingen aus Steinobst (Pfirsichen, Kirschen, Aprikosen), aber auch aus aromatischen Kernobsten produziert, wie z.B. Birnen.



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Kleine Cocktail-Story

Um die Geschichte des Cocktail-Mixens ranken sich viele Theorien. Wie es wirklich dazu kam, weiß niemand genau. So könnte es gewesen sein: Ein französischer Apotheker, der seine Apotheke in New Orleans betrieb, gab als Heilmittel ein Branntweingemisch aus. Als Trinkgefäß für seine Kunden verwendete er "Coquetiers" (franz. Eierbecher). Der amerikanische Slang machte aus diesem Wort den Begriff Cocktail.