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| Zigarren - Infos und Angebote |


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Rauchen mit Stil...
Was wäre ein Indianerfilm ohne Friedenspfeife, was Winston Churchill ohne seine Zigarre und James Dean ohne eine lässige Zigarette im Mundwinkel. Erst in den achtziger Jahren wurde die Schädlichkeit des Rauchens eindeutig nachgewiesen und die Gefährlichkeit des Inhalierens - auch für passive Mitraucher - breit publiziert. Trotz großer Einschränkungen für Raucher in der Öffentlichkeit und immer weiter steigender Zigarettenpreise: nach wie vor rauchen ca. 50 % der Bevölkerung. Neben der Sucht spielt sicherlich auch der soziale Einfluss Rolle. Zigarren- und Pfeifenraucher sind eher Genussraucher.
Sie zünden sich nach dem Abendessen eine Zigarre oder Pfeife an, genießen diese bei einem guten Buch oder einem Glas Rotwein. Selbstverständlich ist auch das mäßige Rauchen nicht gesund, es kompensiert jedoch den Stress des Alltags. Das Ritual des Pfeifenstopfens, bzw. das Vorbereiten der Zigarre mit Spitzeschneiden, Anwärmen und Anfeuchten des Deckblatts hat fast autosuggestiven Wert. Im Orient gilt das Rauchen der Wasserpfeife und das Trinken einer Tasse Tee als Symbol des Verständnisses der Menschen (Männer) untereinander. Sicher wird heute niemand mehr ernsthaft die schädlichen Folgen des Rauchens abstreiten, eine gute Zigarre, eine Pfeife am Abend oder eine "Zigarette danach" ist sicherlich verzeihbar, wenn sie doch nur der Entspannung dient.
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Wissenswertes |  |
Kleine Zigarren-Historie
Bereits 1492 sah Christof Kolumbus in der "neuen Welt" tabakrauchende Indianer, konnte sich aber den Zweck des Rauchens nicht erklären. Vor allem in Mittel- und Südamerika sowie den karibischen Inseln rauchten die Einheimischen getrocknete Palmblätter oder Maiskolbenpfeifen.

Die spanischen Eroberer entdeckten den Genuss des Rauchens auch für sich und entwerteten damit den Brauch der Indios, für die das Rauchen spirituelle Bedeutung hatte. Die Spanier waren es auch, die die ersten Zigarren "drehten" und diese nach Europa brachten. Bis heute gibt es die "Cohiba", wie das ausgestorbene Volk der Maias das Tabakblatt nannten.
In Spanien galt die Zigarre ab ca. 1600 als äußeres Zeichen des Wohlstandes. Seit Anfang des 17. Jh. wird Tabak in Virginia/USA und Maryland angebaut. Die Zigarre heutiger Art wurde in Kuba entwickelt. Vor allem die Fermentation und die Wicklung mit einem Deckblatt verdanken die Zigarrenraucher den Kubanern. Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich in Spanien die industriellen Zigarrenherstellung, die ganz Europa übernahm. Es entstanden viele Marken in den verschiedensten Formaten, die sich mit ihrer persönlichen "Bauchbinde" vorstellen.
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