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Ursprung und Geschichte des Weins
Der Wein ist älter als der Mensch selbst. Wissenschaftliche Funde führten zu der Erkenntnis, dass bereits vor mehr als hundert Millionen Jahren wilde Weinreben existierten. Der Wein - ein Tropfen mit großer FangemeindeBewiesen ist jedoch, dass die Weinherstellung bereits im alten Syrien vor über achttausend Jahren bekannt war. Die Herstellung von Wein, von der Rebe bis ins Fass, wurde vor allem seit der Zeit nach Christi Geburt stetig verfeinert und perfektioniert. Heute hat sich der Weinanbau zu einer rentablen Industrie enwickelt und gilt als internationales Handelsprodukt erster Güte.

Der deutsche Wein
Der deutsche Weinanbau entstand vor über zweitausend Jahren durch die Initiative der weinliebenden Römer, die während der Besetzung Germaniens nur ungern auf den köstlichen Rebensaft ihrer Heimat verzichten wollten. Sie bauten daher an den Hängen von Rhein und Mosel sowie in den restlichen besetzten Gebietn Germaniens Weinreben an. Über Jahrhunderte hinweg war der Weinbau in fester Hand der Römer. Im frühen Mittelalter übernahmen die Klöster diese Aufgabe. Die Mönche entwickelten die Rebenzucht und die Techniken des Kelterns weiter. Damit gewann der Wein auch an Qualität und Geschmack und wurde schnell zu dem Lieblingsgetränk des Adels.
Die Ursprünge des Weins
Erst im 17. Jahrhundert wurde unter napolionischer Herrschaft der Weinanbau privatisiert. Mit der Professionalisierung des Anbaus und des Handels wurde der deutsche Wein zum Exportgut bis hin nach Russland.

Im internationalen Vergleich genießen deutsche Weine einen hohen Stellenwert. Südafrikanische und kalifornische Weine erfreuen sich in letzter Zeit größerer Beliebtheit und konkurrieren gegen die italienischen und französischen Rebsorten. Die deutschen Weine jedoch haben einen einzigartigen Ruf - auch international.


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  Wissenswertes
Kleine Weinkunde

Riesling gilt als Tafelkönig. Er ist rassig, fruchtig, lebendig mit feinem Duft. Er passt als Kabinett gut zu Fisch, als trockene Spätlese zu Gebratenem und Traditionsküche.

Was wissen Sie über Wein?

Silvaner ist passend zu leichter, aber auch kräftiger Küche. Er besticht durch Vollmundigkeit, ist mild und rund.

Müller-Thurgau ist frisch und fruchtig, ausgewogen in Säure und Geschmack. Er schmeckt gut zu leichter Kost und auch allein.

Grauer Burgunder aus der Pfalz (Ruländer) ist mollig, zum Teil auch markant. Gut passend zu würzig Gebratenem und Wild.

Weißer Burgunder ist vollmundig und kraftvoll mit feinen Duft. Ideal zu Fisch und Fleisch, beliebt auch für die Sektherstellung.

Spätburgunder hat alle Eigenarten eines Spitzenweins. Er wirkt jung, fruchtig, samtig, vollmundig mit dem Duft nach Vanille und Zimt. Passend zu Braten und edlen Wildgerichten.

Gewürztraminer besticht durch seinen Duft nach Gewürzen, hat ein reiches Bukett. Er ist insbesondere zu kräftiger Hausmannsküche passend.